S07 · Brot · vegan
Ein Stück für den Nachbarn
Pfannenfladen mit Thymian und Olivenöl
Rezeptentwurf · noch nicht praktisch getestet

- Aktive Zeit
- 25 Min.
- Gesamtzeit
- 80 Min.
- Saison
- Ganzjährig
- Geplante Ausbeute
- 430 g
Warmer Weizenduft und zurückhaltender Thymian, weiche Mitte und geröstete Oberfläche.
Schwere Pfanne, Schüssel
Zutaten
| Zutaten | Für 4 Personen | Für 10 Personen |
|---|---|---|
| Teig | ||
| Weizenmehl Type 550 | 260 g | 650 g |
| Trinkwasser | 160 ml | 400 ml |
| Trockenhefe | 3 g | 7.5 g |
| Feines Salz | 5 g | 12.5 g |
| Mildes Olivenöl | 15 g | 37.5 g |
| Thymian getrocknet | 0.5 g | 1.25 g |
| Pfanne | ||
| Rapsöl | 8 g | 20 g |
Gramm und Milliliter beziehen sich auf gerüstete Zutaten. Die Zehner-Spalte skaliert Zutaten, keine Garzeiten.
Allergene
Gluten Weizen
Etiketten und mögliche Kreuzkontakte zusätzlich prüfen; keine Zusicherung von Spurenfreiheit.
Zubereitung
- Teigzutaten sechs Minuten kneten und 35 Minuten abgedeckt gehen lassen. In vier Stücke teilen und zu 15 cm breiten Fladen drücken.
- Eine schwere Pfanne mittelhoch erhitzen, dünn ölen. Fladen einzeln je drei bis vier Minuten pro Seite backen, bis braune Flecken entstehen und die Mitte durchgegart ist.
- Kurz auf Gitter abdampfen lassen. Warm in Stücke reissen; nicht dicht in Folie stapeln.
Anrichten und servieren
Etwa 105 g pro Person; kleine Menüportion 25–35 g.
Vorbereiten
Teig am Backtag ansetzen. Frisch backen und warm teilen.
Für zehn vorbereiten
Für zehn zwei Pfannen oder längeren Ausgabeservice einplanen; Teig in zehn gleich grosse Fladen teilen.
Wenn etwas nicht gelingt
Aussen dunkel, innen roh: Pfanne weniger heiss und Fladen dünner formen.
Variante
Als kleine Menüstücke gemäss Menüregister servieren. Die Grundmenge lässt sich als ganzer Ansatz zuverlässiger backen als eine sehr kleine Teilmenge.
Beharrliche Fürbitte · Lukas 11,5–8
Ein Gedanke für den Tisch
Ein Mensch erhält spät Besuch und hat nichts anzubieten. Er geht zum Nachbarn und bittet um Brot. Jesus erzählt diese Szene im Zusammenhang mit dem Beten. Die Bitte entsteht aus einer konkreten Verantwortung für einen Gast, nicht aus dem Wunsch, möglichst viel anzuhäufen. Unser Pfannenbrot ist rasch und mit wenigen Zutaten gemacht; es lässt sich teilen, während die nächste Portion noch bäckt. Es ist keine Rekonstruktion des Brotes aus dem Gleichnis. Die Verbindung liegt in einer Frage an unsere Nachbarschaften: Dürfen Menschen um etwas bitten, ohne sich dafür schämen zu müssen? Wer selbst schon Hilfe gebraucht hat, hört eine solche Bitte vielleicht anders. Ein Stück Brot kann daran erinnern, dass Gastfreundschaft auch von einem Netz gegenseitiger Unterstützung lebt.
Wen könntest du um eine kleine Hilfe bitten?Bibeltext und Kontext: Lukas 11,5–8 ↗
Der Impuls ist eine heutige kulinarische Interpretation und eine eigene Paraphrase des Bibeltextes; keine historische Rekonstruktion.