Praxis und Forschung

Projekte & Publikationen

Vorhaben an der Schnittstelle von Theologie, Gemeindeentwicklung, Migration, Beteiligung und digitaler Glaubenskommunikation.

LinkedIn-Motiv mit Emanuil Dragnev und dem Vergleich von Hotellerie und Kirche unter dem Titel Diakonie? We call it Service.
Emanuil DragnevPfarrer · Theologe · Hospitality & LeadershipLinkedIn-Beitrag
Beitrag

Diakonie? We call it Service.

Dieser Satz geht mir nicht aus dem Kopf.

Denn Hotellerie und Kirche haben auf den ersten Blick nicht besonders viel miteinander zu tun.

Hier Gäste, Zimmer, Restaurants und Service. Dort Gottesdienst, Gemeinde, Seelsorge und Diakonie.

Und trotzdem geht es in beiden Welten um etwas erstaunlich Ähnliches: Wie begegnen wir Menschen?

In einem guten Hotel merkt man rasch, ob man willkommen ist. In der Kirche ist das eigentlich nicht anders.

Da kommt jemand zum ersten Mal durch unsere Tür. Vielleicht neugierig, unsicher.

Und dann entscheidet sich Gastfreundschaft nicht an der perfekten Liturgie oder am schönen Gemeindeflyer, sondern oft an ganz einfachen Dingen: Werde ich wahrgenommen?

In der Hotellerie würden wir vieles davon Service nennen.

In der Kirche haben wir dafür ein grosses altes Wort: Diakonie. Dienst am Menschen.

Natürlich ist Diakonie mehr als Service. Ein Mensch ist kein Kunde. Und Nächstenliebe ist keine Dienstleistung.

Aber genau deshalb finde ich den Vergleich spannend.

Kirche kann von guter Hotellerie lernen, Gastfreundschaft nicht nur zu predigen, sondern praktisch zu leben.

Und die Hotellerie? Vielleicht kann sie von der Diakonie lernen, dass der Mensch vor mir immer mehr ist als nur Gast, Buchungsnummer oder Umsatz.

Am Ende beginnt gute Gastfreundschaft für mich mit einem ziemlich einfachen Gedanken: Hier bin ich Mensch. Hier bin ich zuhause.

Vielleicht liegen Kirche und Hotellerie manchmal näher beieinander, als wir denken.

Was könnte Kirche von guter Hospitality lernen?

  • #Diakonie
  • #Kirche
  • #Hospitality
  • #Gastfreundschaft
  • #Service
  • #Leadership

Transparenter Status

Laufende Arbeit klar benannt

Forschungsschwerpunkte, Praxisprojekte und Vorhaben in Vorbereitung werden bewusst nicht als abgeschlossene Publikationen dargestellt.

Forschungsschwerpunkt

Interkulturelle Öffnung evangelischer Gemeinden

Ein theologischer und praktisch-kirchlicher Forschungsschwerpunkt zur Frage, wie evangelische Gemeinden in der Schweiz Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Biografien nicht nur willkommen heissen, sondern an Gemeinschaft, Verantwortung und Leitung beteiligen können.

  • Migration und Kirche
  • Beteiligung
  • Gemeindeentwicklung
Kirchliches Projekt

Gemeinsam wachsen

Ein Projekt mit migrantischen Stimmen und interreligiösem Dialog. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, Beteiligung, gegenseitiges Lernen und die Frage, wie lokale Kirche gesellschaftliche Vielfalt konstruktiv aufnehmen kann.

  • Begegnung
  • Dialog
  • Lokale Kirche
Praxisprojekt

Offene Augen – Kirche unterwegs

Ein Praxisprojekt zwischen Oftringen, Beloslav und Olten, das kirchliche Begegnung, Migration, lokale Netzwerke und digitale Glaubenskommunikation miteinander verbindet.

  • Kirche unterwegs
  • Netzwerke
  • Migration
Laufende Mitarbeit

Digitale Glaubenskommunikation und EPC Beloslav

Unterstützung kirchlicher Medienarbeit durch Predigtaufbereitung, visuelle Kommunikation, Video- und YouTube-Inhalte sowie deutsch-bulgarische Vermittlung. Eigene und redaktionell bearbeitete Inhalte werden klar unterschieden.

  • Deutsch–Bulgarisch
  • Medienarbeit
  • Predigt
In Vorbereitung

Bulgarische Bibel- und Publikationsprojekte

Arbeit an bulgarischsprachigen theologischen und biblischen Publikationsprojekten mit Interesse an sprachlicher Genauigkeit, Verständlichkeit und digitaler Zugänglichkeit. Konkrete Titel werden erst nach Klärung von Textgrundlage, Rechten und Herausgeberschaft veröffentlicht.

  • Bulgarische Sprache
  • Theologie
  • Digitale Zugänglichkeit