Essen und Trinken
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S09 · Brot · vegetarisch

Unser tägliches Brot

Hafer Dinkel Brötchen mit Joghurt

Rezeptentwurf · noch nicht praktisch getestet

Hafer Dinkel Brötchen mit Joghurt
KI-generierter Serviervorschlag
Aktive Zeit
20 Min.
Gesamtzeit
45 Min.
Saison
Ganzjährig
Geplante Ausbeute
460 g

Milde Säure, saftige Haferkrume und kräftige Kruste.

Schüssel, Blech, Ofen

Zutaten

ZutatenFür 4 PersonenFür 10 Personen
Teig
Dinkelmehl hell220 g550 g
Haferflocken fein60 g150 g
Naturjoghurt 3,5 Prozent Fett180 g450 g
Trinkwasser40 ml100 ml
Backpulver10 g25 g
Feines Salz5 g12.5 g
Mildes Olivenöl15 g37.5 g

Gramm und Milliliter beziehen sich auf gerüstete Zutaten. Die Zehner-Spalte skaliert Zutaten, keine Garzeiten.

Allergene

Gluten Dinkel; Gluten möglich; Milch

Etiketten und mögliche Kreuzkontakte zusätzlich prüfen; keine Zusicherung von Spurenfreiheit.

Zubereitung

  1. Mehl, Hafer, Backpulver und Salz mischen. Joghurt, Wasser und Öl zugeben und nur so lange vermengen, bis ein weicher Teig entsteht.
  2. Mit angefeuchteten Händen vier Brötchen formen, auf Blech legen und flach auf etwa 3 cm drücken.
  3. Bei 200 °C Ober-/Unterhitze 25–30 Minuten goldbraun backen. Zehn Minuten auf Gitter ruhen lassen.

Anrichten und servieren

Vier Brötchen von etwa 115 g.

Vorbereiten

Unmittelbar nach dem Mischen backen; Backpulverteig nicht stundenlang stehen lassen.

Für zehn vorbereiten

Für zehn Teig rasch in zehn Stücke teilen und auf zwei Blechen mit Abstand backen.

Wenn etwas nicht gelingt

Kompakte Krume: nicht lange kneten, Brötchen flacher formen.

Variante

Mit 180 g ungesüsstem Sojajoghurt statt Milchjoghurt pflanzlich entwickeln; Soja deklarieren und Wasseraufnahme prüfen.

Genug für heute · Matthäus 6,9–13

Ein Gedanke für den Tisch

Die Bitte um das tägliche Brot steht mitten im Vaterunser. Sie nennt einen grundlegenden Bedarf, ohne daraus eine private Angelegenheit zu machen: Es heisst unser Brot. In diesem kleinen Wort können auch die Menschen mitgehört werden, deren Versorgung uns nicht selbstverständlich vor Augen steht. Unsere Brötchen brauchen keine lange Hefegare und passen zu einem gewöhnlichen Essen. Sie sind keine besondere heilige Speise. Ihre Verbindung zum Gebet liegt in der Dankbarkeit für das Nötige und in der Frage nach dem gemeinsamen Genug. Was brauchen wir wirklich für diesen Tag? Was könnte weitergegeben werden? Das Gebet erlaubt, den eigenen Hunger auszusprechen, und öffnet zugleich den Blick für andere. Beides gehört an denselben Tisch.

Was bedeutet für uns heute genug?
Bibeltext und Kontext: Matthäus 6,9–13 ↗

Der Impuls ist eine heutige kulinarische Interpretation und eine eigene Paraphrase des Bibeltextes; keine historische Rekonstruktion.

Küchen- und Barschule